• peter greppmayr foodjoy

Kulinarische Reisen

Aktualisiert: Juli 6

Bion giorno


In Coronazeiten ist uns Reisen ja ziemlich erschwert worden, aber es gibt ja auch in der Nähe viel zu entdecken und Neues zu erkunden, oder auch an Orte zurückzukehren, an denen man schon länger nicht mehr war. Meine letzte Erfahrung mit Venedig war 2008 eine sehr stürmische und von Seekrankheit geprägte, so daß wir uns entschlossen das Segelboot gegen ein Auto zu tauschen und diesmal, 12 Jahre später, über Land dorthin zu fahren.

Im gleichen Hotel, dem Paganelli in San Marco bekamen wir von einem Paar aus München den Tip, in der Nähe der Rialtobrücke am Gemüsemarkt neben der Fischhalle, ein kleines Restaurant zu besuchen und deren Spezialität, einen lauwarmen Oktopussalat zu probieren.



Kurz geschrieben.... es hat sich gelohnt!

Ich hab's dann natürlich zuhause nachgekocht.

Hier das Ergebnis.


Zutaten:


1 Oktopus 1 - 1,5 kg

1 Stange Sellerie

1 Karotte

2 Lorbeerblätter

1 TL Pfefferkörner schwarz

Schale einer Zitrone

1 Bund Petersilie

2 Zehen Knoblauch

Olivenöl


Zuerst den Oktopus ausgiebig waschen, putzen, (dafür gibts ausreichend Videotutorials auf Youtube), und die Fangarme plattieren.

Dann Sellerie und Karotte klein schneiden und zusammen mit Lorbeer, Pfeffer und den Petersilienstengeln in einem großen Topf mit Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen.

Den Oktopus nun zwei bis dreimal kurz ins heiße Wasser tauchen, dann kringeln sich die Arme und es sieht nachher auf dem Teller einfach schöner aus.

Jetzt muss er je nach Größe zugedeckt im mittlerweile auch gesalzenen Wasser ungefähr eine halbe bis drei viertel Stunde köcheln, und anschließend lassen wir ihn noch ca 20 min zusammen mit der Zitronenschale im Sud ziehen.

Die Knoblauchzehen klein schneiden, die Petersilie hacken und mit dem Olivenöl mischen.

Den Oktopus aus dem Wasser nehmen, ein wenig abkühlen lassen, in mundgerechte Stücke schneiden und mit der Olivenölmischung gut vermengen.

Vor dem Servieren mit Zitronensaft beträufeln und mit Weißbrot geniessen.










©foodjoy

peter.greppmayr@gmx.de